Neue Reformen für Lehrkräfte und wie du dir jetzt sofort finanzielle Vorteile sicherst
In kaum einem anderen Bereich wird gerade so intensiv über Reformen gesprochen wie im Schulwesen. Lehrermangel, heterogene Klassen, gesellschaftliche Umbrüche und die fortschreitende Digitalisierung setzen die Bildungspolitik unter Druck. Gleichzeitig liest du fast täglich von neuen Plänen zu Besoldung, Arbeitszeit oder Inklusion. Viele Lehrkräfte fragen sich, was davon wirklich kommt und wie sich all das auf ihren Alltag und ihr Einkommen auswirkt. In diesem Überblick erhältst du Klarheit und konkrete Unterstützung.

Gesetze für Lehrer im Umbruch: warum jetzt so viel in Bewegung ist
Die Kombination aus Fachkräftemangel, demografischem Wandel und wachsenden Erwartungen an Schulen hat eine Reformwelle ausgelöst. Bund und Länder überarbeiten aktuell zentrale Gesetze für Lehrer und Schulen, damit das System stabil bleibt und junge Menschen gut auf eine unsichere Zukunft vorbereitet werden. Der Druck kommt aus vielen Richtungen: Eltern fordern bessere Betreuung, die Wirtschaft erwartet digitale Kompetenzen und die Wissenschaft weist seit Jahren darauf hin, wie stark Bildungserfolg von sozialer Herkunft abhängt.
Als Antwort entstehen große Programme wie das Startchancen-Programm, das vor allem Schulen in sozial herausfordernder Lage mit zusätzlichen Mitteln, moderner Ausstattung und multiprofessionellen Teams stärkt. Ziel ist mehr Bildungsgerechtigkeit und eine bessere Förderung grundlegender Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Gleichzeitig bereiten Bund und Länder den Digitalpakt 2.0 vor, mit dem ab 2026 erneut Milliarden in digitale Ausstattung, Infrastruktur und Fortbildungen für Lehrkräfte fließen sollen.
Parallel dazu beschäftigen sich mehrere Landesparlamente mit neuen Regelungen für Schulen in freier Trägerschaft. Es geht um eine modernere Finanzierung, strengere Qualitätsanforderungen, Transparenz bei der Mittelverwendung und die rechtssichere Umsetzung des Verbots, Kinder nach dem Geldbeutel der Eltern zu sortieren. Für dich bedeutet das: Gesetze für Lehrer verändern sich in vielen Bundesländern strukturell, und zwar weit über kleine Detailkorrekturen hinaus.
Besoldung und Vergütung: was sich bei A13, Zulagen und Tabellen tut
Ein Kernpunkt der aktuellen Debatte ist die Besoldung. In vielen Ländern laufen bereits Stufenpläne, mit denen Grundschullehrkräfte nach und nach in die Besoldungsgruppe A13 aufsteigen. Oft geschieht das über wachsende Zulagen, bis alle Lehrämter rechtlich in der gleichen Besoldungsgruppe angekommen sind. Parallel dazu wurden in mehreren Ländern die Grundgehälter zum Februar 2025 angehoben, sodass verbeamtete Lehrkräfte je nach Erfahrungsstufe im Bereich zwischen rund 58.000 und 80.000 Euro brutto im Jahr liegen.
Mit der Angleichung an A13 ist das Thema Vergütung jedoch nicht erledigt. Diskutiert werden zusätzliche Zulagen für Mangelfächer, attraktivere Stufenaufstiege, ein stärkerer Ausgleich für Leitungsaufgaben und neue Modelle für Funktionsstellen. Auch Tarifbeschäftigte drängen auf spürbare Verbesserungen, da sie sich im Vergleich zu verbeamteten Kolleginnen und Kollegen häufig benachteiligt fühlen. In einigen Ländern wird zudem geprüft, wie Besoldungstabellen vereinfacht und transparenter kommuniziert werden können.
Die Unsicherheit bleibt trotzdem groß. Noch ist nicht überall klar, ab wann einzelne Verbesserungen tatsächlich auf deiner Gehaltsabrechnung auftauchen, welche Übergangsregelungen gelten und wie stark die reale Kaufkraft durch Inflation aufgezehrt wird. Unterschiedliche Länderwege machen den Überblick zusätzlich schwer. Du liest von großen Ankündigungen, wartest aber oft lange darauf, dass sich auf deinem Konto wirklich etwas verändert. Genau hier kann eine kluge individuelle Strategie ansetzen, die mehr Netto für Lehrkräfte ermöglicht, unabhängig vom Tempo der Politik.
Arbeitszeit, Entlastung und Digitalisierung: wie dein Einsatz endlich sichtbar wird
Ein zweiter großer Reformstrang dreht sich um Arbeitszeit und Belastung. Hintergrund ist unter anderem die europäische Rechtsprechung zur Pflicht, Arbeitszeiten systematisch zu erfassen. Einige Bundesländer bereiten dafür Pilotprojekte vor. Bremen hat zum Beispiel ein Modell beschlossen, bei dem Lehrkräfte ihre Arbeitszeit ab dem Schuljahr 2026/27 digital dokumentieren. In mehreren Phasen werden rechtliche Grundlagen geschaffen, Schulen ausgewählt und die Erfassung über eine App auf Tablets erprobt, begleitet von Evaluationen. Auch Berlin prüft einen Einstieg in die Arbeitszeiterfassung durch ein eigenes Pilotprojekt.
Für dich kann das zwei Seiten haben. Einerseits wird dein tatsächlicher Arbeitsaufwand rund um Vor- und Nachbereitung, Korrekturen, Konferenzen und Elterngespräche sichtbarer. Andererseits hängt vieles davon ab, wie die Daten ausgewertet werden und ob daraus wirklich bessere Arbeitszeitmodelle entstehen. Entscheidend wird sein, ob zusätzliche Aufgaben begrenzt, Deputate angepasst und Vertretungsstunden fair verteilt werden.
Entlastung soll über bessere Zeitkonten und über weniger Bürokratie kommen. Mit dem vierten Bürokratieentlastungsgesetz hat der Bundestag bereits allgemeine Erleichterungen beschlossen, die auch Schulen betreffen. Einzelne Länder gehen weiter. In Bayern etwa plant das Kultusministerium die Zahl statistischer Abfragen deutlich zu senken, externe Evaluationen vorübergehend auszusetzen und Verwaltungsabläufe zu vereinfachen, um Lehrkräfte im Schulalltag spürbar zu entlasten. Viele Lehrkräfte hoffen, dass dadurch mehr Zeit im Stundenplan für pädagogische Arbeit frei wird.
Digitalisierung gehört zu den sichtbarsten Reformfeldern. Der erste Digitalpakt hat seit 2019 Milliarden in Laptops, digitale Tafeln und Netzwerktechnik an Schulen gebracht. Einige Länder wie Rheinland-Pfalz haben die Mittel nahezu vollständig ausgeschöpft und drängen auf einen nahtlosen Übergang in den Digitalpakt 2.0. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, in den nächsten Jahren erneut erheblich zu investieren, damit IT Infrastruktur, WLAN und Endgeräte nicht veralten und zusätzliche Fortbildungen für Lehrkräfte finanziert werden können.
Für dich wächst damit die Erwartung, digitale Lernplattformen souverän zu nutzen, Unterricht mit Tablets zu gestalten und Themen wie Medienkompetenz, KI oder Fake News pädagogisch einzuordnen. Viele Fortbildungen orientieren sich mittlerweile daran, Lehrkräfte beim digitalen Unterrichten zu stärken und Schulen bei der Entwicklung durchdachter Medienkonzepte zu unterstützen.
Inklusion, pädagogische Qualität und freie Schulen: mehr Gerechtigkeit im System
Die Frage, wie alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft gute Bildung erhalten, steht im Zentrum vieler neuen Programme. Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern fördert über Jahre hinweg Tausende Schulen mit hohem Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler. Die Mittel fließen in zusätzliche Stellen, moderne Lernumgebungen und gezielte Förderung der Basiskompetenzen. Für dich kann das bedeuten, dass in deinem Kollegium mehr sozialpädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeit oder zusätzliche Förderstunden zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig treiben Länder den Ausbau des Gemeinsamen Lernens voran. Ziel ist, wohnortnahe inklusive Angebote zu schaffen und Regelschulen so auszustatten, dass sie verschiedenste Förderbedarfe angemessen tragen können. Wenn die Ressourcen dafür bereitstehen, entlastet das Lehrkräfte fachlich und emotional. Ohne ausreichende Unterstützung steigt dagegen die Belastung, weil du unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden willst und zusätzlich Dokumentations- sowie Förderpflichten erfüllen musst.
Reformen im Bereich der freien Schulen drehen sich vor allem um Transparenz und Finanzierung. In Berlin liegt ein Gesetzentwurf vor, der die Mittelvergabe neu ordnen, die Genehmigungsvoraussetzungen an moderne Qualitätsstandards anpassen und das verfassungsrechtliche Verbot sozialer Auslese bei Aufnahmeentscheidungen rechtssicher ausgestalten soll. Kürzlich wurde in Thüringen eine Erhöhung der Finanzhilfen beschlossen, damit freie Schulen einen größeren Teil der tatsächlichen Schülerkosten erstattet bekommen und mehr Planungssicherheit erhalten. Für Lehrkräfte kann das langfristig stabilere Arbeitsbedingungen in diesem Bereich schaffen.
Was die Reformen für dich bedeuten und wie du mit dem Deutschen Lehrerverbund mehr Netto für Lehrkräfte sicherst
Wenn du all diese Entwicklungen zusammennimmst, entsteht ein gemischtes Bild. Auf der einen Seite bewegen sich die Themen Besoldung, Ausstattung, Inklusion und Entlastung deutlich. Gleichzeitig dauern Gesetzgebungsprozesse lange, Länder setzen Beschlüsse unterschiedlich um und nicht jede Ankündigung wird eins zu eins Realität. Viele Lehrkräfte erleben deshalb eine dauerhafte Unsicherheit. Du hörst von neuen Konzepten, spürst aber noch keinen klaren Unterschied im Alltag oder auf dem Konto.
Trotzdem bist du dieser Entwicklung nicht ausgeliefert. Du kannst dich gezielt informieren, zum Beispiel über offizielle Seiten deines Landes, über Gewerkschaften und über seriöse Bildungsmedien. Zusätzlich lohnt es sich, rechtliche und finanzielle Fragen nicht allein zu klären. Viele Lehrkräfte unterschätzen zum Beispiel, welche Auswirkungen eine Verbeamtung, ein Wechsel des Bundeslands, Elternzeiten oder Teilzeitmodelle auf Versorgung, Beihilfe und Steuerlast haben. Wer hier frühzeitig Klarheit hat, kann Rücklagen planen, Risiken besser einschätzen und Entscheidungen treffen, die wirklich zum eigenen Lebensentwurf passen. Ein professioneller Blick von außen spart dabei Zeit und schützt vor teuren Fehlentscheidungen.
Genau an dieser Stelle setzt der Deutsche Lehrerverbund an. Das Team nimmt sich Zeit für deine individuelle Situation und zeigt dir, welche Förderungen, Zuschüsse und steuerlichen Vorteile du als Lehrkraft oder Referendarin nutzen kannst. Du bekommst keine abstrakten Vorträge, du erhältst eine verständliche Einordnung: Welche Regelung betrifft dich konkret, welche Anträge lohnen sich, welche Fristen solltest du kennen und welche Gestaltungsspielräume bietet dir dein aktuelles Einkommen.
Im Mittelpunkt steht dabei immer ein Ziel: mehr Netto für Lehrkräfte. Förderungen, berufsbezogene Absetzungen, Zuschüsse und clevere Steuerstrategien können dafür sorgen, dass du jeden Monat spürbar mehr verfügbares Einkommen hast und langfristig Vermögen aufbaust. Der Deutsche Lehrerverbund begleitet dich dabei Schritt für Schritt, sortiert die Informationen aus den vielen Reformdebatten und übersetzt sie in konkrete Handlungsempfehlungen für deinen Alltag. Du musst also nicht warten, bis alle Gesetze für Lehrer endgültig beschlossen sind. Schon heute kannst du prüfen lassen, ob in deiner aktuellen Situation mehr Netto für Lehrkräfte möglich ist.
Wenn du dir einen starken Partner an deiner Seite wünschst, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das Angebot kennenzulernen. Vereinbare eine kostenlose Beratung und lass dir in Ruhe erklären, welche Möglichkeiten du bisher ungenutzt lässt. Jede Veränderung im Schulwesen bringt Herausforderungen, eröffnet aber auch Chancen. Mit guter Information und einem erfahrenen Team im Rücken gestaltest du diese Phase aktiv und sorgst dafür, dass sich dein Engagement auch finanziell auszahlt.
Häufige Fragen & deren Antworten
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Warum gibt es gerade so viele Reformen im Schulwesen?
Die Kombination aus Lehrkräftemangel, demografischem Wandel und steigenden Erwartungen an Schulen erzeugt massiven Reformdruck. Bund und Länder überarbeiten deshalb Gesetze, Finanzierungen und Programme, damit das Schulsystem stabil bleibt und gerechter wird. Gleichzeitig drängen Eltern, Wirtschaft und Wissenschaft auf bessere Betreuung, digitale Kompetenzen und mehr Bildungsgerechtigkeit.
Was ändert sich bei der Besoldung von Lehrkräften, insbesondere bei A13?
Viele Bundesländer führen Stufenpläne ein, mit denen Grundschullehrkräfte schrittweise in die Besoldungsgruppe A13 aufsteigen. Häufig geschieht das über wachsende Zulagen, bis alle Lehrämter formal in derselben Besoldungsgruppe sind.
Was bedeutet die geplante Arbeitszeiterfassung für meinen Alltag als Lehrkraft?
In einigen Bundesländern werden Pilotprojekte vorbereitet, bei denen Lehrkräfte ihre Arbeitszeit digital erfassen, etwa über Apps auf Tablets. Dadurch wird sichtbar, wie viel Zeit du tatsächlich für Vor- und Nachbereitung, Korrekturen, Konferenzen und Gespräche aufwendest. Entscheidend ist aber, ob diese Daten später wirklich zu faireren Deputaten, begrenzten Zusatzaufgaben und besseren Arbeitszeitmodellen führen.
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